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Beitrag 57: LL.M. im Umweltrecht

Zuletzt aktualisiert: 21 Oktober 2014

Uni Kassel stellt LL.M. im Umweltrecht vor

Im Vordergrund des neuen Masterstudiengangs steht die Vermittlung fundierter Kenntnisse in den verschiedenen Teilmaterien des Umweltrechts. Darüber hinaus erlangen die Studentinnen und Studenten, je nach Interesse, fachübergreifende Kenntnisse in anderen Umweltdisziplinen. Ein Mix aus unterschiedlichen Lehr- und Lernformen bietet die Gewähr für ein interessantes, abwechslungsreiches Studium, das auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten werden kann. Der erforderliche Praxisbezug wird in Rahmen der

Projektarbeit und durch den Einbezug von Lehrbeauftragten aus der Berufspraxis sichergestellt.

I. Studium

1. Studieninhalt

Der Masterstudiengang bietet ein fachübergreifendes, aufeinander abgestimmtes Angebot von Lehrveranstaltungen zur Vermittlung umweltrechtlicher Problemlösungskompetenzen unter Einbezug interdisziplinärer Ansätze. So werden sowohl Kurse aus dem Bereich der Rechtswissenschaften angeboten, als auch solche aus den Bereichen der Umweltwissenschaften. Darüber hinaus ist der Erwerb bestimmter Schlüsselkompetenzen, wie zum Beispiel Mediation, verpflichtend. Auf diese Weise soll der interdisziplinäre Sachverstand der Absolventinnen und Absolventen ausgebildet werden. Die Veranstaltungen werden durch viele verschiedene Dozentinnen und Dozenten durchgeführt. Diese kommen zum einen aus der Wissenschaft, also direkt von der Universität Kassel oder aber einer anderen deutschen Hochschule, zum anderen aber auch direkt aus der Praxis, sodass eine vielfältige Lehre durch unterschiedliche Sichtweisen stattfinden kann.

2. Studienaufbau

Der Masterstudiengang Umweltrecht ist für drei Semester konzipiert. Die vielen Wahlmöglichkeiten, unterschiedliche Lehr- und Lernformen (Vorlesungen, Seminare, Übungen, Projektarbeiten, etc.) sowie unterschiedlicher Leistungsnachweise (Klausuren, Hausarbeiten, Referate, mündliche Prüfungen, etc.) ermöglichen den Studierenden ein Maximum an studienbezogener Gestaltungsfreiheit. Während in den ersten beiden Semestern das Ablegen der Modulprüfungsleistungen im Vordergrund steht, ist im dritten Semester das Mastermodul zu belegen, es wird also die Masterarbeit geschrieben, sowie das Master-Kolloquium abgehalten. Voraussetzung für den Beginn der Masterarbeit ist der Erwerb von 51 Credits.

3. Abschluss

Nach Absolvierung von drei Semestern Studium und dem Nachweis von 90 Credits, wird der berufsqualifizierende Abschluss „Master of Laws“ (LL.M.) verliehen. Hierfür müssen die studienbegleitenden Modulprüfungsleistungen erfolgreich abgelegt werden, sowie die Masterarbeit und das dazu gehörige Master-Kolloquium.

4. Kosten

Es entstehen keine zusätzlichen Kosten, lediglich der von der Universität Kassel für alle Studiengänge zu zahlende Semesterbeitrag wird erhoben.

 

II. Zielgruppe

Der Masterstudiengang richtet sich an eine Vielzahl von Absolventinnen und Absolventen deutscher Hochschulen, da mit ganz unterschiedlichen abgeschlossenen Studiengängen das Studium Umweltrecht an der Universität Kassel aufgenommen werden kann. In Frage kommende Studiengänge sind zum einen die Rechtswissenschaften und Wirtschaftsrecht, zum anderen aber auch Wirtschafts-, Politik und Umweltwissenschaften. Ebenfalls ist es möglich, als Absolventin oder Absolvent eines anderen als der hier genannten Studiengänge zugelassen zu werden. Während Absolventinnen und Absolventen mit dem ersten juristischen Staatsexamen sofort zugelassen werden können, werden an eine Zulassung bei einem Bachelor-Abschluss besondere Anforderungen gestellt. Eine Voraussetzung, die für alle Studiengänge gleichermaßen gilt, ist, dass der Bachelor-Abschluss mit 210 Credits erbracht wurde, von denen 60 Credits einen rechtlichen Bezug haben müssen. Bei einem Bachelor-Abschluss mit 180 Credits ist eine Zulassung unter Auflagen möglich, sofern mindestens 30 Credits mit Rechtshintergrund vorliegen. Entsprechendes gilt für Bewerberinnen und Bewerber mit gleichwertigen ausländischen Hochschulabschlüssen, sofern diese ausreichende Deutschkenntnisse nachweisen können. Pro Semester werden maximal 25 Studienplätze vergeben.

 

III. Perspektiven

1. Tätigkeitsfelder

Ziel des Masterstudiengangs Umweltrecht ist es, umweltrechtliche Expertinnen und Experten auszubilden, die in der Lage sind, rechtlichen und umweltwissenschaftlichen Sachverstand miteinander zu verbinden, um optimale Lösungen für umweltrechtliche Konflikte zu entwickeln. Auf Grund der interdisziplinären Ausrichtung des Studienganges sind die Berufsfelder für Absolventinnen und Absolventen des Masterstudienganges breit gefächert. Die Betätigungsfelder liegen insbesondere an den Schnittstellen zwischen Rechts-, Umwelt-, Wirtschafts- und Politikwissenschaften. Dazu zählen verantwortliche Positionen in Unternehmen, Behörden, Verbänden, politischen Parteien, Unternehmensberatungen, Prüfungsgesellschaften, Ingenieur und Planungsbüros, aber auch in Anwaltskanzleien und wissenschaftlichen Organisationen.

2. Promotion

Erfolgt der Abschluss des Masterstudiengangs Umweltrecht mit einer überdurchschnittlich guten Note, so eröffnet dies die Möglichkeit zur Aufnahme eines Promotionsstudiums an der Universität Kassel und zum Erwerb eines Doktortitels (Dr. iur.).

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