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Beitrag 55: Wirtschaftsrecht für Technologieunternehmen

Zuletzt aktualisiert: 13 November 2014

Prof. Albrecht stellt M.B.L. der Brandenburgisch Technischen Universität Cottbus (BTU) vor

von Prof. Dr. Eike Albrecht · Professor für Zivil- und Öffentliches Recht mit Bezügen zum Umwelt- und Europarecht · Studiengangsleiter „Wirtschaftsrecht für Technologieunter-nehmen“

Für den erfolgreichen beruflichen Einstieg in ein Technologieunternehmen sind zunehmend spezielle juristische Kenntnisse erforderlich, die im normalen Studium nicht oder nicht ausreichend vermittelt werden. Deshalb bietet die Brandenburgische Technische Universität Cottbus - Senftenberg (BTU) seit dem Wintersemester 2006/2007 den 2010 akkreditierten Aufbaustudiengang „Wirtschafts-recht für Technologieunternehmen“ an. 

Ob Urheberrecht oder Vergaberecht, ob Wettbewerbsrecht oder Datenschutz: Die Tätigkeit eines Technologieunternehmens stellt die Verantwortlichen nahezu täglich vor hoch-komplexe rechtliche Aufgaben. Diese umfassen neben patent- und urheberrechtlichen Fragen oder Strategien im gesellschafts- und steuerrechtlichen Bereich auch das Risiko- und das Projektmanagement oder Vergaberechtsfragen. Von deren Bewältigung hängt nicht selten das

Schicksal des gesamten Unternehmens ab. Das notwendige Spezialwissen wird in den herkömmlichen wirtschafts- und ingenieurswissenschaftlichen Studien-gängen meist nur oberflächlich vermittelt, auch in der juristischen Ausbildung kommen diese speziellen Rechtsgebiete zu kurz. Der Master of Business Law (M.B.L.)-Studiengang „Wirtschaftsrecht für Technologieunternehmen“ schließt diese Lücke.

Juristischer Studiengang an einer TU

Warum wird ein solcher juristischer Aufbaustudiengang an einer Technischen Universität angeboten? Hierfür gibt es mehrere Gründe: Zum einen ist der Bezug zur Technologie an einer Technischen Universität ausgeprägt vorhanden. Zweitens wurde an der BTU Cott-bus - Senftenberg mit der Gründung des Zentrums für Rechts- und Verwaltungswissen-schaften (ZfRV) eine in Deutschland einzigartige zentrale wissenschaftliche Einrichtung zur Bündelung und Koordinierung der juristischen Kompetenzen an der Universität ge-schaffen. Darüber hinaus ermöglicht das ZfRV die Einbindung externen juristischen Sach-verstands in die Hochschule. Und drittens sind die Studienbedingungen – und das schließt Unterkunft, An- und Abreise und Verpflegung mit ein – in Cottbus hervorragend.

Praxisnahe Ausbildung

Das Curriculum des Studiengangs ist an den Bedürfnissen der Praxis ausgerichtet und lässt sich in drei Bereiche einteilen. Der erste Bereich ist das Immaterialgüterrecht mit Patentrecht, Urheberrecht, IT-Recht und Recht des Persönlichkeitsschutzes. Der zweite Bereich besteht aus dem klassischen Wirtschaftsrecht, wie zum Beispiel dem Steuer-, Vertrags- und Vergaberecht. Im letzten Bereich werden die nötigen wirtschaftswissen-schaftlichen Grundlagen vermittelt, etwa im Kooperations- und Netzwerkmanagement, dem juristischen Projektmanagement oder dem Risikomanagement.

Berufsbegleitendes Studium

Das Studium ist als berufsbegleitendes Studium angelegt und dauert als Vollzeitstudium drei bzw. als Teilzeitstudium fünf Semester. Die Lehrveranstaltungen finden meist an den Wochenenden sowie in einer einwöchigen Blockveranstaltung pro Semester statt. Die Wissensvermittlung erfolgt in Form regulärer Lehrveranstaltungen, ergänzt durch Kom-paktseminare, Workshops und Summer- und Winterschools zu wechselnden Themen. So fanden 2014 z.B. die bereits 7. Cottbuser Medienrechtstage als Summerschool statt, bei denen renommierte Praktiker zu aktuellen Themen referieren. Im November 2014 findet ein Seminar zum Juristischen Projektmanagement und nachhaltige Entwicklung statt. Die praktische Ausrichtung des postgradualen Studiengangs „Wirtschaftsrecht für Technolo-gieunternehmen“ ist ein besonderer Vorteil gegenüber dem herkömmlichen Hochschul-studium.

Lehrende aus Wissenschaft und Praxis

Die praktische Ausrichtung des postgradualen Studiums ist ein besonderer Vorteil gegen-über dem herkömmlichen Hochschulstudium. Die Dozenten kommen zum großen Teil aus der Praxis. So lehren u.a. der Präsident des gemeinsamen Finanzgerichts Berlin-Brandenburg, Prof. Dr. Claus Lambrecht (Steuerrecht) sowie Rechtsanwälte der interna-tionalen Großkanzlei CMS Hasche Sigle, u.a. RA Prof. Dr. Martin Erker (München), RA Prof. Dr. Winfried Bullinger (Berlin), RA Dr. Heralt Hug (Leipzig), RAin Dr. Marion Bern-hard (Berlin) und RA Stefan Lüft (München), die ihre Erfahrung in der Beratung von Unternehmen einbringen.

Voraussetzungen

• Erfolgreicher Abschluss eines Studiums der Rechts-, Ingenieur- und Wirtschafts-wissenschaften, einschließlich des Wirtschaftsingenieurwesens
• Grundkenntnisse im deutschen Recht, insbesondere im Zivilrecht
• qualifizierte berufspraktische Erfahrung von mindestens einem Jahr

Der M.B.L.-Studiengang auf einen Blick

• variable Studiendauer: drei oder fünf Semester berufsbegleitend
• Teilzeit-Variante in fünf Semestern
• praxisorientiert und speziell für die Technologiebranche
• Wissensvermittlung auf universitärem Niveau
• international anerkannter Abschluss: Master of Business Law (M.B.L.)
• hochqualifizierte Dozenten aus Lehre und Praxis
• Gebühr: 500 Euro pro Semester zzgl. Semestergebühren
• Bewerbungsschluss: Wintersemester 31.08./Sommersemester 15.02.

Weitere Informationen unter:

BTU Cottbus - Senftenberg
www.tu-cottbus.de/mbl
Studiengangsleiter: Prof. Dr. Eike Albrecht
Erich-Weinert-Straße 1
03046 Cottbus

Studiengangskoordination:

Claudia Tippmann
Telefon: 0355 69-2079
Telefax: 0355 69-5118
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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